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"Amélie" wird 25: Wie der Kultfilm über das Glücklichsein lehrt

  • Autorenbild: Fee Louise Schwarz
    Fee Louise Schwarz
  • 12. Apr.
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 3. Juni

Warum berührt Amélie Poulain uns auch 25 Jahre nach dem Film noch so sehr? Fee Louise Schwarz, Psychotherapeutin und Filmwissenschaftlerin aus Wien, hat eine Antwort: Amélie hat den kindlichen Blick nicht verloren – jenen offenen, neugierigen Blick, der Dinge so wahrnimmt, wie sie sind, nicht wie man sie zu sehen gelernt hat. Die Karamellkruste der Crème brûlée zu knacken, die Hand in einen Getreidesack zu stecken – das sind keine Marotten, sondern Übungen in Gegenwärtigkeit. In einer algorithmischen Zeit, die uns zur Automatisierung zwingt, lädt der Film ein, wieder innezuhalten: bei Kleinigkeiten, bei Nebengeräuschen, bei dem, was im Moment um uns herum passiert. Denn das, so Schwarz, ist es, was Leben ausmacht – „eine Aufeinanderfolge von Momenten, in die man eintauchen kann."

Interview von Anna-Maria Bauer (Kurier).




 
 
 

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